Intelligente Zucker

Wir lieben Zucker.

“Was wir brauchen, ist nicht unbedingt weniger Zucker, was wir brauchen, sind die richtigen Zucker.“Dr. rer. nat. Johannes F. Coy

Der Begriff „gesunde Zucker“ bedeutet, dass unser Organismus, darunter insbesondere unser Gehirn, optimal mit Energie versorgt wird. Der Blutzuckerspiegel steigt dabei nicht sprunghaft an und wirkt gegen Karies. Richtige Zuckerkombinationen unterstützen sogar bei der Gewichtsabnahme. Kaum zu glauben, aber mittlerweile wissenschaftlich bewiesen. Dr. rer. nat. Johannes F. Coy spricht hier auch von intelligenten Zuckern, die folgende Besonderheiten mitbringen:

Gleichmäßiger Energielieferant ohne schnellen Blutzuckeranstieg

Stabiler Blutzuckerspiegel

Kalorienarm- bzw. kalorienfrei

Schutz der Zähne vor Karies und Plaques

D-Tagatose

D-Tagatose (natürlicher Einfachzucker) kombiniert eine starke Süßkraft mit einem niedrigen, glykämischen Index (GI=3) und eignet sich vor allem für Diabetiker besonders gut. D-Tagatose wird nicht von kariesverursachenden Bakterien im Mundraum verstoffwechselt und ist somit zahnfreundlich.[1] Der Verzehr von Lebensmitteln, die anstelle von Zucker D-Tagatose enthalten, bewirken zum einen, dass der Blutzuckerspiegel nach ihrem Verzehr weniger stark ansteigt, als beim Verzehr von zuckerhaltigen Lebensmitteln.[2]

[1] Imfeld, T. (1996): Telemetric evaluation of D-tagatose provided by MD Foods Ingredients Amba, Denmark, with regard to the product’s qualification as being safe for teeth“. Dental Institute, University of Zurich, Switzerland.

[2] Imfeld, T. (1998): Telemetric evaluation of D-tagatose provided by MD Foods Ingredients Amba, Denmark, with regard to the product’s qualification as being safe for teeth“. The study was performed after different plaque-adaption periods. Dental Institute, University of Zurich, Switzerland.

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Galactose

Galactose

Galactose ist ein natürlicher Bestandteil des Milchzuckers, kommt aber in der Natur als freier Zucker kaum vor. Großer Vorteil ist die Aufnahme in den Zellen ohne Insulin. So kann eine Energieversorgung ohne Blutzuckeranstieg und ohne Insulinausschüttung erfolgen. [3][4][5]

[3] Vgl. Roser, Martin et al. (2009): Metabolism of galactose in the brain and liver of rats and its conversion into glutamate and other amino acids. J Neural Transm (Vienna) 116 (2): 131–139.

[4] Vgl. Kosterlitz, H.; Wedler, H. W. (1933): Untersuchungen über die Verwertung der Galactose in physiologischen und pathologischen Zuständen. Z. Ges. Exp. Med. 87 (1): 397–404

[5] Vgl. Lembke, A.; Pause, B. (1989): Uber die kariostatische Wirksamkeit von D(+)-Galactose. Z Stomatol 86 (4): 179–189.

Isomaltulose

Isomaltulose kommt in der Natur in einigen zuckerreichen Lebensmitteln, wie Honig oder Zuckerrohr vor. Für die Verwendung in der Küche wird diese in einem speziellen Fermentationsverfahrens aus natürlichem Rübenzucker gewonnen. Die niedrigere Insulinfreisetzung bei Isomaltulose beeinflusst die Fettverbrennung weniger und verbessert damit auch die „Nachbrennsphase“[6].

[6] West, Daniel J. et al. (2011): Isomaltulose Improves Postexercise Glycemia by Reducing CHO Oxidation in T1DM. Med Sci Sports Exerc 43 (2): 204–210.

Trehalose

Trehalose ist ein natürlicher Zucker und seit jeher Bestandteil unserer Ernährung. Die Hauptlebensmittelquellen sind Speisepilze, weswegen der Zucker manchmal auch als Pilzzucker, oder veraltet als Mykose bezeichnet wird. Daneben kommt Trehalose auch in Honig, in Krebs- und Krustentieren wie Hummer, Shrimps und Garnelen, sowie in Produkten vor, bei deren Herstellung Hefe zum Einsatz kommt, wie z.B. Brot oder Bier.

Child and care-can

Das ideale Getränk für Kinder.

Kinder lieben Süßes. Sie naschen gerne Schokolade, Bonbons oder Fruchtgummi und trinken gerne süße Getränke, wie Orangensaft oder Limonade. Kinderprodukte wie Kinderquark oder Fruchtsaftgetränke enthalten oft hohe Mengen an Zuckerzusätzen. Der Zahngesundheit tut dies alles andere als gut: Kinder leiden besonders häufig unter Karies.

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Intelligente Zucker sind zahnfreundlich und bieten Süße und Energie auf zahnschonende Weise. So lassen sich mit Diesen leicht energiespendende Speisen und Getränke herstellen, die die Zähne von Kindern wenig oder gar nicht angreifen.

FAQ

Was sind funktionelle bzw. intelligente Zuckerarten?

Der Begriff „gesunde Zucker“ bedeutet, das unser Organismus, darunter insbesondere unser Gehirn, optimal mit Energie versorgt wird. Der Blutzuckerspiegel steigt dabei nicht sprunghaft an, oder fördert Karies. Richtige Zuckerkombinationen unterstüzen sogar bei der Gewichtsabnahme. Kaum zu glauben, aber mittlerweile wissenschaftlich bewiesen. Dr. rer. nat. Johannes F. Coy spricht hier auch von intelligenten Zuckern, die folgende Besonderheiten mitbringen:


• Gleichmäßiger Energielieferant ohne schnellen Blutzuckeranstieg
• Stabiler Blutzuckerspiegel
• Kalorienarm- bzw. kalorienfrei
• Schutz der Zähne vor Karies und Plaques


Beeinträchtigt funktioneller Zucker meinen Blutzuckerspiegel?

Intelligente Zuckerarten wie Tagatose, Galactose, Trehalose oder Isomaltose beeinflussen deinen Blutzuckerspiegel kaum. Nähere Infos findest du in unserem Blogrtikel


Wie wirken sich die Zucker auf die Zahngesundheit aus?

Intelligente Zucker sind zahnfreundlich und bieten Süße und Energie auf zahnschonende Weise. So lassen sich mit diesen leicht energiespendende Speisen und Getränke hergestellt, die die Zähne von Kindern wenig oder gar nicht angreifen.


Wie kann ich das bestmögliche Ergebnis erzielen?

Das beste Ergebnis erziehlst du mit einem langfristigen Konsum beider Getränke. Wir empfehlen dir hier mit unserer 30 Tage Zell-Kur zu starten. Du sparst bei einer Bestellung sogar 10%.


Kann der CARE Drink von Kindern problemlos getrunken werden?

Kinder können ohne Bedenken unseren CARE Drink, sowie die enthaltenen Zucker zu sich nehmen. Diese sind zahnfreundlich und bieten den Kindern auf eine schonende Weise Energie und die gewünschte Süße.


Ist D-Tagatose natürlich?

D-Tagatose ist ein natürlicher Zucker, der in der Natur in einigen Früchten sowie in verarbeiteten Milchprodukten zu finden ist. Nennenswerte Mengen kommen z.B. in Äpfeln, Ananas und Orangen vor sowie in kleineren Mengen in erhitzter Kuhmilch und in fermentierten Produkten wie Joghurt. [1]


[1] Rymon Lipinski, Gert-Wolfhard von (2007): Handbuch Süssungsmittel. Eigenschaften und Anwendung. Hamburg: Behr’s Verlag. 2., vollst. überarb. Auflage.


Ist Trehalose natürlich?

Trahalose ist ein natürlicher Zucker und seit jeher Bestandteil unserer Ernährung. Die Hauptlebensmittelquellen sind Speisepilze, weswegen der Zucker manchmal auch als Pilzzucker oder veraltet als Mykose bezeichnet wird. Daneben kommt Trehalose auch in Honig, in Krebs- und Krustentiere wie Hummer, Shrimps und Garnelen sowie in Produkten vor, bei deren Herstellung Hefe zum Einsatz kommt wie z.B. Brot oder Bier. In Urzeiten, in denen der Mensch auch auf Eiweißquellen aus dem Insektenreich zurückgriff, war die Trehaloseaufnahme noch weitaus höher als heute1. Es wundert daher nicht, dass wir sogar ein extra Enzym für deren Verdauung im Darm haben.
Auch die Lebensmittelindustrie macht sich die hohe Temperaturstabilität der Trehalose mittlerweile zu Nutze und verwendet den aus Stärk gewonnenen Zucker zum Beispiel in Speiseeis.


Fördert D-Tagatose die Darmflora?

Es gibt wissenschaftliche Hinweise, dass D-Tagatose einen präbiotischen Effekt hat. Im Gegensatz zur Mundflora können einige Bakterienarten der Darmflora D-Tagatose als Nahrungsquelle nutzen. Verschiedene Lactobacillen und einige andere Milchsäurebakterien können den Zucker fermentieren und hieraus kurzkettige Fettsäuren wie Buttersäure (Butyrat) bilden 5. Das fördert einerseits das Wachstum der nützlichen Darmkeime. Andererseits zeigten Studien, dass von der Darmflora gebildetes Butyrat die Darmzellen mit Energie versorgt und eine gesundheitsfördernde Wirkung auf diese ausübt. [4]


[4]Leonel, Alda J.; Alvarez-Leite, Jacqueline I. (2012): Butyrate: implications for intestinal function. Curr Opin Clin Nutr Metab Care 15


Belastet Trehalose meinen Blutzuckerspiegel?

Trehalose wird im Dünndarm enzymatisch in dessen beide Glucose-Bausteine zerlegt. Diese gelangen jedoch relativ langsam in den Blutkreislauf.


Das Enzym Trehalase ist weit über die Schleimhaut des Dünndarms verteilt. Die Verdauung der Trehalose zieht sich folglich über einen längeren Zeitraum hin, in dem die freigesetzte Glucose nur stückchenweise in den Blutkreislauf gelangt. Der Blutzuckerspiegel steigt deutlich weniger an als durch reine Glucose. Auch die Insulinausschüttung fällt nach dem Genuss von Trehalose geringer aus als nach dem Genuss von Glucose oder Saccharose 3. Der genaue glykämische Index lässt sich jedoch schwer ermitteln, da die Resorptionsgeschwindigkeit und Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel von der individuellen Trehalase-Aktivität abhängt.


Belastet D-Tagatose meinen Blutzuckerspiegel?

Nein. Durch die geringe und zudem sehr langsame Resorption gelangt nur wenig D-Tagatose in den Blutkreislauf. Ein nennenswerter Blutzuckeranstieg und eine damit verbunden hohe Insulinfreisetzung bleiben aus. D-Tagatose weist daher einen sehr niedrigen glykämischen Index von gerade einmal 3% auf (im Vergleich zu Traubenzucker mit einem glykämischen Index von 100%). [5]


[5] Atkinson, Fiona S.; Foster-Powell, Kaye; Brand-Miller, Jennie C. (2008): International tables of glycemic index and glycemic load values: 2008. Diabetes Care 31 (12): 2281–2283.


Ist D-Tagatose auch bei Lactoseintoleranz, Fructoseunverträglichkeit oder Zöliakie geeignet?

In herkömmlichen Mengen (1-2 Teelöffel pro Mahlzeit) ist D-Tagatose gut verträglich und auch bei Lactoseintoleranz und Zöliakie geeignet. Da D-Tagatose größtenteils im Dickdarm verwertet wird, empfehlen wir zur Sicherheit den Zucker jedoch nur zu verwenden, wenn infolge einer erfolgreichen Ernährungstherapie derzeit keine Darmbeschwerden bestehen.


Trotz der strukturellen Ähnlichkeit zu Fructose wird D-Tagatose im Darm über einen anderen Weg (passive Diffusion) resorbiert und beeinflusst die Fructoseaufnahme nicht. D-Tagatose ist für die meisten Menschen mit intestinaler Fruchtzuckerunverträglichkeit verträglich. Dennoch empfehlen wir bei einer sehr stark ausgeprägten Fructoseunverträglichkeit die individuelle Verträglichkeit von D-Tagatose durch anfänglich kleine Mengen zu testen.


(Hinweis: eine intestinale Fruchtzuckerunverträglichkeit darf nicht mit der sehr seltenen hereditären Fructoseintoleranz verwechselt werden, bei der D-Tagatose grundsätzlich ungeeignet ist)


Kann ich als Diabetiker Galactose verwenden?

Galactose bietet gerade für Diabetiker eine gute Zuckeralternative, die auch von vielen Diabetologen empfohlen wird. Bereits in den 30er Jahren, als noch wenige Therapiemöglichkeiten zur Verfügung standen, behandelten Ärzte der Berliner Charité Diabetespatienten erfolgreich mit Galactose als Zuckerersatz. [6] Seit dem hat sich Galactose in der Diabetes-Therapie vielfach bewährt.
Ein großes Problem beim Typ-2-Diabetes (Altersdiabetes) ist die Insulinresistenz der Zellen. Das Hormon Insulin wirkt normalerweise wie ein Schlüssel, der für Glucose die Tür in die Muskel- und Fettzellen öffnet. Glucose kann zur Energiegewinnung in die Zellen einströmen, wodurch der Blutzuckerspiegel sinkt. Reagieren diese Zellen nicht mehr ausreichend auf das Insulinsignal, wie im Falle eines Typ-2-Diabetes, verbleibt Glucose im Blut und der Blutzuckerspiegel ist dauerhaft erhöht. Gleichzeitig verarmen die Zellen trotz hohem Zuckerangebot im Blut an Energie und müssen ihren Energiebedarf großflächig durch den Abbau von Fett decken. Dabei reichern sich sogenannte Ketonkörper an, die zu einer Ketoacidose und im schlimmsten Fall zu einem bei Diabetes gefürchteten ketoacidotischen Koma führen.


Galactose bietet den Vorteil, dass diese insulinunabhängig in die Zellen gelangt. Der Blutzuckerspiegel bleibt weitgehend ausgeglichen und die Zellen werden weiterhin mit Energie aus Zucker versorgt. Gleichzeitig trägt Galactose nicht zur Freisetzung von weiterem Insulinhormon bei und schont damit die Bauchspeicheldrüse.


[6] Kosterlitz, H.; Wedler, H. W. (1933): Untersuchungen über die Verwertung der Galaktose in physiologischen und pathologischen Zuständen. Z. Ges. Exp. Med. 87 (1): 397–404.


Kann ich als Diabetiker Isomaltulose verwenden?

Isomaltulose ist auch für Diabetiker im Rahmen ihrer Ernährungstherapie geeignet. Isomaltulose belastet den Blutzuckerspiegel weniger als herkömmlicher Haushaltszucker, spart damit Insulin und entlastet die Bauchspeicheldrüse. Durch die langsame und gleichmäßige Bereitstellung von Glucose beugt Isomaltulose zudem Unterzuckerungen vor.


Kann ich als Diabetiker D-Tagatose verwenden?

D-Tagatose kann auch von Diabetikern sehr gut genutzt werden und ist eine ideale Zuckeralternative, die gut süßt ohne sich spürbar auf den Blutzuckerspiegel auszuwirken. Diabetiker sollten jedoch beachten, dass
D-Tagatose durch die geringe Resorption nur geringfügig zur Zuckerversorgung beiträgt. Um Unterzuckerungen zu vermeiden und dem Körper gleichmäßig mit Glucose (Traubenzucker) zu versorgen, empfiehlt sich besonders für insulinpflichtige Diabetiker die Kombination von D-Tagatose mit Trehalose, Galactose oder Isomaltulose.


Warum wird Galactose auch Gehirnzucker genannt?

Galactose stellt für die Gehirn- bzw. Nervenzellen aufgrund der Insulin-unabhängigen Aufnahme und Verwertung eine vorteilhafte Energiequelle dar.


Ähnlich wie bei den Muskelzellen können auch Gehirnzellen von einer Insulinresistenz betroffen sein. Hierbei sind die Insulinrezeptoren, also die Antennen auf der Zelloberfläche, die das Insulinsignal empfangen, gestört und leiten das Signal zur Glucoseaufnahme kaum noch in die Zelle weiter. Der Glucoseeinstorm in die Gehirnzellen ist unterdrückt und das Gehirn leidet unter einem Energiemangel. Das kann zu Konzentrationsschwächen und Gedächtnisschwierigkeiten aber auch zu ernsthaften Demenzerscheinungen wie Morbus Alzheimer beitragen [7,8]


Galactose kann auch bei einer bestehenden Insulinresistenz von den Gehirn- und Nervenzellen aufgenommen und für die Energiegewinnung genutzt werden. Das sichert die Energieversorgung und beugt Einbußen bei der Konzentrations-, Koordinations- und Gedächtnisleistung vor. Gleichzeitig führt der Genuss von Galactose nur zu einer geringen Insulinfreisetzung und trägt somit kaum zu einer weiteren Verschlechterung der Insulinresistenz bei.


[7] Dineley, Kelly T.; Jahrling, Jordan B.; Denner, Larry (2014): Insulin resistance in Alzheimer’s disease. Neu-robiol Dis 72 Pt A: 92–103.
[8] Ma, Lina; Wang, Jieyu; Li, Yun (2015): Insulin resistance and cognitive dysfunction. Clin Chim Acta 444: 18–23.


Wie wirkt sich Isomaltulose beim Sport aus?

Durch die im Vergleich zu Saccharose (Haushaltszucker) langsamere Glucosebereitstellung aus Isomaltulose wird der Körper gleichmäßiger und über einen längeren Zeitraum mit Zuckerenergie versorgt. Dies kann gerade im Kraft- und Ausdauersport von Vorteil sein.
Durch die geringere Blutzuckerbelastung und den folglich niedrigeren Insulinspiegel 2 unterstützt die Verwendung von Isomaltulose anstelle von Saccharose oder Glucose zudem die Fettverbrennung (Fettoxidation). Insulin stellt einen hemmenden Faktor dar, der bei anderen hoch-glykämischen Zuckern die Fettoxidation deutlich ausbremst. Die niedrigere Insulinfreisetzung bei Isomaltulose beeinflusst die Fettverbrennung weniger und verbessert damit auch die „Nachbrennsphase“ [9]


[9] West, Daniel J. et al. (2011): Isomaltulose Improves Postexercise Glycemia by Reducing CHO Oxidation in T1DM. Med Sci Sports Exerc 43 (2): 204–210.