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Wissen

Mitochondrien - Kraftwerke der Zellen

Was sind Mitochondrien?    

Fehlt dir Energie während dem Sport, oder in der Arbeit?    

Wusstest du das Mitochondrien für die Energie deiner Zellen verantwortlich sind?   

Mitochondrien sind von einer Doppelmembran umgebene, bohnenförmige Zellorganellen.   

Sie werden gerne als Kraftwerke unserer Zellen bezeichnet und tatsächlich sind Mitochondrien für 90 % des Energiehaushaltes unseres Körpers verantwortlich. Sie als einziger Zellenteil, haben eine eigene DNA. Damit können sie sich selbstständig vermehren.    

Für unsere Zellen ist es essenziell, viel Energie zur Verfügung zu haben, darum benötigen Sie eine hohe Menge unseres Energiemoleküls Adenosintriphosphat – kurz ATP. Zur Herstellung dieses Moleküls benötigen unsere Zellen mehrere Hundert bis mehrere Tausend funktionsfähigen Mitochondrien.    

Zusätzlich zur Energiegewinnung sind Mitochondrien auch an der Herstellung von DNA, Hämoglobin, Östrogen und Testosteron beteiligt. Sie helfen Cholesterol zu metabolisieren und produzieren. Antioxidantien wie Coenzyme Q10, welches freie Radikale neutralisiert und oxidativen Stress verringert.    

Wie produzieren Mitochondrien Energie?    

Mitochondrien werden deshalb als Kraftwerke unserer Zellen bezeichnet, da sie für die benötigte Energie der Zellen verantwortlich sind. Sie kombinieren die von uns aufgenommene Nahrung (Glucose von Kohlenhydraten, Ketonkörper von Fettsäuren und Eiweiß) mit der eingeatmeten Luft, um Energie für unsere Zellen zu erzeugen und in Form von ATP zu speichern. Diese Energieerzeugung erfolgt über drei Komplexe und wird Zellatmung genannt.    

   

Mehr zum Thema ATP findest du hier: https://mito-drink.com/mitochondria

    

Freie Radikale    

Während der Zellatmung entstehen freie Radikale als Nebenprodukte. Diese erfüllen wichtige Funktionen in unserem Körper.  Wenn jedoch auf lange Zeit zu viele freie Radikale vorhanden sind, entsteht oxidativer Stress, der unsere Zellen und unsere Gesundheit beeinträchtigen kann. In einem gesunden Mitochondrium entstehen möglichst wenig freie Radikale, außerdem hat es Puffer- und Schutzsysteme eingebaut, um sich selbst und die Zelle zu schützen.    

    

Wo sind die meisten Mitochondrien?    

Da Mitochondrien für unsere Energie sorgen, finden wir sie auch gehäuft dort, wo viel davon benötigt wird. Insgesamt hat jeder Mensch bis zu 100 Billiarden Mitochondrien. In einer einzigen Zelle stecken mehr als 1.000 Mitochondrien. Je höher der Energiebedarf der Zelle ist, umso mehr Mitochondrien besitzt sie. Herzmuskelzellen haben 5.000 Stück, Nervenzellen zwischen 4.500 - 6.000 und Eizellen weisen mit 100.000 die höchste Zahl an Mitochondrien auf. Berechnet man die Energieproduktion unserer Mitochondrien pro Gramm, setzen sie zwischen 10.000 und 50.000-mal mehr Energie pro Sekunde um als die Sonne.  

Die Mitochondrien machen 10 % unseres Körpergewichts und fast 40 % des Gewichts unseres Herzens aus. Sie produzieren täglich in etwa so viel Energie in Form von ATP, wie wir wiegen. Bei einem gesunden Erwachsenen also durchaus 60 bis 80 Kilogramm – und das im Ruhezustand.   

    

Aufbau der Mitochondrien    

Das Mitochondrium besteht aus fünf Kompartimenten: Die äußere Membran, der Intermembranraum, die innere Membran, die Cristae und die Matrix.     

Die Membranen bestehen aus Phospholipid-Doppelschichten. Phospholipide gehören zu der Gruppe der Membranlipiden, sie haben einen wasserliebenden (hydrophil) Kopf und zwei fettliebende (lipophil) Fettsäuren-Schwänze. Dadurch können sie eine Grenzschicht zwischen Wasser und Fett bilden. Diese Grenzschicht ist für lipophile Moleküle durchgängig. Große hydrophile bzw. polare Moleküle, sowie Ionen, Nukleinsäuren, Proteine und große Teilchen können die Membran nur mithilfe von verschiedenen Transportmechanismen passieren.     

Sie schützt somit das Zellinnere gegen schädliche Einflüsse von außen und ist für den notwendigen Stoffaustausch von außen nach innen, sowie von innen nach außen verantwortlich. Außerdem übernimmt die Membran die Kommunikation zwischen den Zellen, sofern sich die Zelle innerhalb eines Zellverbandes befindet.     

Der Intermembranraum ist der Raum zwischen der äußeren und inneren Membran. Hier ist die Konzentration von kleinen Molekülen wie Ionen und Zuckern gleich wie im Zytosol. Die Einstülpungen der inneren Membran legt den Mitochondrien-Typ (Cristae, Tubulus, Sacculus, Prisma) fest. Durch die Einstülpungen wird die Oberfläche der inneren Membran, an der chemische Reaktionen stattfinden können, erheblich vergrößert und damit ihre Fähigkeit, ATP zu produzieren, verbessert.    

Die Matrix ist der durch die innere Membran eingeschlossene Raum. Hier sind 2/3 aller Proteine des Mitochondriums enthalten. Die Matrix ist relevant bei der ATP-Produktion.    

Gesunde Mitochondrien, gesunder Organismus?    

Für unsere Gesundheit ist es sehr wichtig, viel Energie für unsere Zellen zu haben. Wenn unsere Zellen nicht die Energie bekommen, die sie brauchen, können sie nicht ihre vorgesehenen Aufgaben bewältigen. Zellen sind nur überlebensfähig, wenn sie genügend Energie in Form von ATP zur Verfügung haben. Ohne ATP könntest du nicht laufen, denken oder sportlichen Aktivtäten nachgehen.    

In den letzten Jahrzehnten hat die Wissenschaft herausgefunden, dass viele Gesundheitsprobleme mit unsere Mitochondrien-Gesundheit zusammenhängen. Inzwischen ist bekannt, dass einige Krankheiten und sogar der Fortschritt von Alterungsprozessen in starker Relation mit der Funktion unsere Mitochondrien stehen.     

    

Mitochondrien und wie wir altern    

 Ist in der Redewendung; “Ab 30 beginnen die ersten Zipperlein.”, ein Fünkchen Wahrheit zu finden?    

Sind wir jung und gesund, arbeiten unsere Mitochondrien zu 100 %. Sie stellen uns die Energie bereit, die unsere Zellen benötigen. Wir sind voller Energie, erholen uns schnell und schlafen gut.    

Mit zunehmendem Alter verlieren unsere Mitochondrien an Funktion. Es wird angenommen, dass ab den Dreißigern 10 % unserer mitochondrialen Funktion pro Jahrzehnt sinkt.     

Vielleicht bemerken wir es nicht sofort, aber Anzeichen wie weniger Energie und eine längere Regenerationszeit, kann auf die verminderte Leistungsfähigkeit unserer Mitochondrien hinweisen.    

Wir beginnen auch sichtbar zu altern, da unsere Hautzellen weniger Energie zur Produktion von Kollagen und Elastin zur Verfügung haben. Was wir erleben ist der Alterungsprozess.    

    

Warum haben wir im Alter weniger Mitochondrien?    

Werden wir älter, fühlen wir uns oft schlapp und weniger aktiv, häufig sind wir auch weniger mobil. Dies kann teilweise auf unsere Mitochondrien zurückgeführt werden.     

Warum die Mitochondrien mit zunehmendem Alter weniger aktiv sind, wird noch immer erforscht.    

Folgende Rückschlüsse wurden in aktuellen Studien veröffentlicht:   

  • Die Kommunikation von Mitochondrien und anderen Teilen in den Zellen spielen eine Schlüsselrolle (hierfür werden Phospholipide benötigt)    

  • Oxidativer und nitrosativer Stress (Lösung: Antioxidantien)    

  • Durch Zellstress fließen Protonen dadurch in das Mitochondrium zurück ohne ATP zu erzeugen (Mitochondrien werden undicht)    

  • Mikronährstoffmangel    

    

Wie wirkt sich eine Dysfunktion unsere Mitochondrien aus?    

Geschädigte Mitochondrien liefern unseren Zellen zu wenig Energie, somit können diese ihre Aufgaben nicht mehr ausreichend ausführen.    

Hat z.B. eine Leberzelle geschädigte Mitochondrien, wird sie langsamer entgiften, eine Hautzelle würde schneller altern und eine Muskelzelle bringt weniger Leistung. Bei Nervenzellen im Gehirn, mit nicht voll funktionsfähigen Mitochondrien, würde die Konzentrationsfähigkeit nachlassen und das Gedächtnis nicht optimal funktionieren.    

Eine der wichtigsten Aufgaben der Mitochondrien ist das Einleiten des natürlichen Zelltodes (Apoptose). Dies ist insbesondere wichtig, wenn eine Zelle sich in eine Krebszelle umwandelt. Da durch das Absterben der Zelle das Überleben und Vermehren von Tumorzellen verhindert werden kann.     

    

Was beeinträchtigt unsere Mitochondrien?     

Es gibt einige Faktoren, die unsere Mitochondrien nachhaltig beeinträchtigen. Die Mitochondrien in unserem Körper erneuern sich zwar ständig, doch entstandene Schäden werden an die neu entstehenden Mitochondrien weitergegeben.    

Folgende Faktoren können unsere Mitochondrien nachhaltig beeinträchtigen:    

  • Chronische Entzündungen jeglicher Art    

  • Antibiotika    

  • Schwermetalle, Lösungsmittel oder Pestizide    

  • Freie Radikale (oxidativer Stress)    

  • Chronische Mikronährstoffmängel    

  • Verschiedene Medikamente    

  • Stoffwechselstörung HPU (Hämopyrrollactamurie)    

  • Chronische Darmerkrankungen    

  • Chronische Instabilität der oberen Halswirbelsäule (z.B. nach  Schleudertrauma oder Stürzen)    

  • Unzureichende Entgiftungsleistung des Körpers    

  • Chronischer Stress    

Wie kannst du deine Mitochondrien unterstützen?    

Bereits bekannte Empfehlungen für eine gute Gesundheit sind auch relevant für die Mitochondrien. Dazu zählt eine ausgewogene Ernährung, sportliche Betätigung und ausreichend erholsamer Schlaf.    

Der Aufbau von Muskelmasse kann die Effizienz der Mitochondrien steigern. Außerdem kann wiederholtes Training zu einer Vermehrung unserer Mitochondrien beitragen. Auch das Fasten oder die Ketogene Ernährung kann zur Biogenese neuer Mitochondrien führen. Antioxidantien spielen eine wichtige Rolle als Radikalfänger und können oxidativem Stress entgegenwirken. Eine Versorgung mit sogenannten mitotropen Mikronährstoffen alpha-Liponsäure, Coenzym Q10, L-Carnitin, die B-Vitamine, Selen, Zink, Omega-3-Fettsäuren, die Vitamine C, E, A, D3 und K kann deine Mitochondrien ebenfalls unterstützen.    

Die MITO-Essenz stärkt deine Gesundheit. Zellregeneration und Förderung der ATP-Produktion.  Schluck für Schluck. Wissenschaftlich bewiesen.    

Nahrungsergänzungsmittel:    

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