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Wissen

Gesund leben mit intelligenten Zuckern

Intelligente Zucker? Ja, das gibt es wirklich!

Wusstest du, dass Zucker nicht nur den typischen Haushaltszucker umfasst, sondern eine ganze Reihe verschiedener Moleküle beinhaltet? Zucker bezeichnet eigentlich die Kohlenhydrate, die auch in Brot, Reis, Gemüse und Obst enthalten sind sowie verschiedene Zuckerarten. Bei unserem intelligenten Zucker sprechen wir nicht von den bereits bekannten Zuckeralternativen wie z.B. Xylit oder Stevia – wir haben etwas Neues für dich. 

Zucker ist nicht gleich Zucker 

Du hast sicher schon einmal gehört, dass Mehrfachzucker, die z.B. in Vollkornbrot vorkommen, besser als Einfachzucker sind. Mehrfach bedeutet in diesem Fall, dass mehrere einzelne Glucose-Moleküle aneinandergereiht wurden. Diese Kette kann nicht so schnell zersetzt werden wie kürzere Zucker. Somit steigt der Blutzuckerspiegel auch nicht so stark an. Der Einfluss eines Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel wird in Form des glykämischen Index angegeben. Ein niedriger glykämischer Index zeigt einen geringen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, ein hoher glykämischer Index das Gegenteil. Der Maximalwert beträgt 100, dieser entspricht der Auswirkung von reiner Glucose. Unser Haushaltszucker besteht aus Glucose und Fructose und ist damit ein Zweifachzucker, den man auch als Saccharose bezeichnet.  

Weshalb brauchen wir gesunde Alternativen zu dem guten, alten Haushaltszucker?  

Trotz der positiven Faktoren von Zucker – er liefert z.B. schnell Energie und wird von allen Organen des Körpers benötigt - bringt der Haushaltszucker einige Nachteile mit sich. Das beste Beispiel hierzu sind Kinder, die etwas zu viel Schokolade oder Gummibärchen genascht haben: Die Kleinen sind hippelig, aufgeregt und für kurze Zeit voller überschüssiger Energie. Allerdings ist diese auch ganz schnell wieder weg. Nämlich sobald der Zucker verstoffwechselt wurde. Bereits nach kurzer Zeit sind die Knirpse wieder müde, unruhig und wollen sofort wieder zur Süßigkeiten-Kiste greifen. 

  
Was ist hier der Hintergrund?  

Der klassische Zucker kommt in unseren Verdauungstrakt und wird von spezifischen Enzymen sofort in seine Bausteine zerteilt: Glucose und Fructose. Diese werden dann in die Zellen aufgenommen und sehr schnell in die Blutbahn abgegeben. Somit steigt der, für Diabetiker allzu bekannte Blutzuckerspiegel, stark an. Der Zucker wird dann vor allem primär von Hirnzellen und roten Blutkörperchen aufgenommen. Da der Zuckergehalt im Blut immer noch relativ hoch ist, wird der Botenstoff Insulin ausgeschüttet. Dadurch erhalten die restlichen Zellen ebenfalls Zucker. Die Folge: Der Blutzuckerspiegel ist stark gesunken. Schlappheit, Gereiztheit und Heißhunger nach Süßem sind bekannte Folgen. Unterschiedliche Zucker beeinflussen den Blutzuckerspiegel auch anders. 

Fructose, der eine Bestandteil des Haushaltszuckers, hat sogar noch weitere Auswirkungen. Hast du schonmal den Begriff Fettleber gehört? Man spricht davon, wenn die Leber wie von Fett überzogen ist. Sie ist vergrößert und hat starke Fettansammlungen. Das kann langfristig zu einer Leberzirrhose führen. Zu viel der Fructose verursacht, dass die Leber diese aufnimmt und zu Fett umwandelt. Dieses Fett lagert sie entweder bei sich selbst ein oder gibt sie an das Fettgewebe ab. [Le, Kim-Anne; Bortolotti, Murielle (2008): Role of dietary carbohydrates and macronutrients in the patho-genesis of nonalcoholic fatty liver disease. Curr Opin Clin Nutr Metab Care 11 (4): 477–482. Link: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18542010/] 

Vielleicht merkst du jetzt, dass unser Haushaltszucker einige Tücken mit sich bringt und der enthaltene Zucker in Brot und Co. den Blutzuckerspiegel schon genug beeinflusst. Saccharose ist in Sachen Blutzuckeranstieg einfach zu auffällig. Um bekannte Volkskrankheiten wie Diabetes Typ 2, Leberzirrhose, Übergewicht, Bluthochdruck, aber auch Karies zu vermeiden, ist Umdenken erforderlich.  

Was ist intelligenter Zucker und welche Vorteile bietet er?  

Auf der Suche nach Alternativen haben wir folgende Kriterien gestellt:  

• Der Blutzuckerspiegel sollte möglichst konstant bleiben 

• Der Zucker sollte wenig Kalorien enthalten 

• Zähne, Leber und den Darm schonen  

• Möglichst gut verträglich sein 

• Nach Möglichkeit weitere, gesundheitliche Vorteile mit sich bringen 

Neben Xylit und Erythrit gibt es noch nahezu unbekannte Zuckerarten, die diese Kriterien erfüllen, bzw. sogar noch übertreffen. Die patentierte Mischung enthält also folgende vier funktionelle Zuckerarten, die in einem ausgewogenen Verhältnis aufeinander abgestimmt sind: 

1. Galactose – Der Hirnzucker 

Galactose ist einer dieser Zucker. Er ist Bestandteil der Lactose, welche aus Glucose und eben Galactose besteht. Wir verwenden für unsere Mischung nur die Galactose. Die Glucose lassen wir aus dem Spiel, wodurch der Zucker nicht mehr gespalten werden muss und dadurch laktosefrei ist. Außerdem nutzen wir den Vorteil der Galaktose: Sie wird unabhängig von Insulin auch vom Gehirn verwertet. Das löst das Diabetes-Problem insofern, als dass wir keine Insulinresistenz aufbauen, was u.a. die Ursache von Diabetes ist [Kosterlitz, H., Wedler, H.W (1993). Untersuchungen über die Verwertung der Galaktose in physiologischen und pathologischen Zuständen. Z. Ges. Exp. Med. 87, 397–404. https://doi.org/10.1007/BF02610497]. Der glykämische Index liegt bei 20, das heißt, dass der blutzuckersteigende Effekt von Galactose nur 20% des Effekts von Glucose entspricht. Galactose ist zudem zahnfreundlich und kann durch die fehlende Insulinausschüttung zu einem stabilen Körpergewicht beitragen. 

2. Tagatose – Der Darmzucker 

Tagatose ist ein Einfachzucker, der fast so aussieht wie Fructose – aber eben nur fast. Von der Tagatose-Menge wird lange nicht alles im Darm aufgenommen. Nur etwa 20% werden als Fructose im Dünndarm erkannt und dementsprechend verstoffwechselt. Selbst für Fruktoseintolerante stellt das kein Problem dar, vorsichtig solltest du nur sein, falls es trotz einer fruktosearmen Ernährung zu gesundheitlichen Problemen aufgrund der Intoleranz kommt. Was passiert denn eigentlich mit den Restlichen 80% der aufgenommenen Tagatose? Ähnlich wie bei Ballaststoffen gelten sie als unverdaulich und kommen in den Dickdarm. Hier benutzen die Bakterien die restliche Tagatose als Nahrung. Das fördert die Darmflora, also die Vielfalt und Menge deiner Darmbakterien. Der Zucker wird von ihnen fermentiert, wie Kimchi im Glas 
[Venema, K.,Vermunt, S. H.F.Brink, E. J. (2009). D-Tagatose increases butyrate production 
by the colonic microbiota in healthy men and women. Microbiological Ecology in Health and Disease, 17, 47-57. 
https://doi.org/10.1080/08910600510035093]
. Unglaublich, oder? Darmbakterien haben einen Einfluss auf deine Leistung, Verdauung und sogar Stimmung, da sie wesentlich zur Produktion von Botenstoffen des Gehirns beitragen. 

3. Trehalose – Der langsame Zucker 

Im Gegensatz zu Tagatose ist Trehalose ein Zweifachzucker. Er besteht aus zwei Glucose-Einheiten, die jedoch sehr langsam und von einem speziellen Enzym gespalten werden. Dadurch hat Trehalose einen deutlich geringeren Einfluss auf den Blutzuckerspiegel [Yoshizane, C., Mizote, A., Yamada, M., et al. (2017). Glycemic, insulinemic and incretin responses after oral trehalose ingestion in healthy subjects. Nutrition journal, 16(1), 9. https://doi.org/10.1186/s12937-017-0233-x]. Dadurch fällt bei Trehalose vor allem in Kombination mit Isomaltulose die Insulinantwort geringer aus und einer Insulinresistenz kann entgegengesteuert werden [van Can, J. G., van Loon, L. J., Brouns, F., & Blaak, E. E. (2012). Reduced glycaemic and insulinaemic responses following trehalose and isomaltulose ingestion: implications for postprandial substrate use in impaired glucose-tolerant subjects. The British journal of nutrition, 108(7), 1210–1217. https://doi.org/10.1017/S0007114511006714].   

4. Isomaltulose – Der sportliche Zucker 

Isomaltulose ähnelt dem Haushaltszucker sehr, er besteht ebenfalls aus Glucose und Fructose. Der entscheidende Unterschied liegt in der Verknüpfung der zwei Zucker. Durch die andere Verbindung von Glucose und Fructose wird die Isomaltulose, wie auch schon die Trehalose, ebenfalls langsamer als Haushaltszucker zersetzt. Der glykämische Index beträgt nur 32, wodurch er wieder einen konstanten Blutzuckerspiegel fördert 
[van Can, J. G., Ijzerman, T. H., van Loon, L. J., Brouns, F., & Blaak, E. E. (2009). 
Reduced glycaemic and insulinaemic responses following isomaltulose ingestion: implications for postprandial substrate 
use. The British journal of nutrition102(10), 1408–1413. https://doi.org/10.1017/S0007114509990687]
.
Wir bezeichnen Isomaltulose gerne als sportlichen Zucker, da er gleichmäßig Energie bereitstellt und somit für den Ausdauer- und Kraftsport vorteilhaft sein kann. Der Blutzuckerspiegel wird zudem kaum belastet, wodurch weniger Insulin ausgeschüttet wird. Wusstest du, dass Insulin die Fettoxidation hemmt? Isomaltulose verursacht eine geringere Insulinfreisetzung und kann damit die Bereitstellung von Energie beim Sport in Richtung Fettverbrennung bewegen
[West, Daniel J. et al. (2011). Isomaltulose Improves Postexercise Glycemia by Reducing CHO Oxidation in T1DM. Med Sci Sports Exerc, 43 (2), 204–210. https://doi.org/10.1249/mss.0b013e3181eb6147]. 

Diese vier natürlichen Zucker vereinen wir unter dem Namen intelligente Zucker.
Sie sind allesamt zahnfreundlich und haben jeweils spezielle gesundheitlich positive Aspekte,
die wir in unserem CARE Drink nicht missen möchten.

Auch Kinder profitieren von unserer Zuckermischung. 
Erfahre in unserem nächsten Blogbeitrag, wieso auch Kinder intelligente Zucker zu sich nehmen sollten.