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Antioxidantien – natürliches Schutzschild

Vielleicht hast du dich schon das ein oder andere Mal gefragt, wie dein Körper das aushält, was du mit ihm durchmachst: Sonnenbrände, Stress, schlechtes Essen, zu wenig Schlaf.  

Unser Körper ist sehr belastbar, daher ist eine Krankheit mit schwerwiegenden Symptomen oftmals die Folge mehrerer zusammenwirkender vorhergehender Belastungen des Organismus. Der Körper hat für sich Systeme entwickelt, um die Versorgung unseres Körpers zu gewährleisten.  Verbindungen einzelner arterieller Versorgungssysteme, sogenannte Anastomosen, stellen zum Beispiel sicher, dass alle Organe mit Blut versorgt werden, selbst wenn ein System verstopft ist. Bei Verengung der Arterien, zum Beispiel der augenversorgenden Gefäße, kann der Körper dies für einige Zeit mit einer solchen Verbindung ausgleichen. Dennoch versagt das System irgendwann komplett. Die Folge daraus können schwerwiegende Krankheiten sein.  

Hast du dich schon mal gefragt, welche Schutzmechanismen dein Körper integriert hat, um diese Krankheiten zu verhindern? 

Unser Körper kann viel ausgleichen:  

Blutgefäße können zum Beispiel aufgrund ihrer Anastomosen die Versorgung eines Gewebes übernehmen. Des Weiteren wird durch die Regenerierung von Zellen der degenerative Absterbeprozess verhindert. In manchen Fällen besitzt der Körper zusätzliche Milzen, um bei einem Milzriss die Funktion der Milz nicht einbüßen zu müssen. Bei einer Leberzirrhose besteht die Möglichkeit 60 % der Leber zu entfernen, ohne die Funktion dieser zu beeinträchtigen.   Das ist eine ganze Menge.  

Kennst du noch einen wichtigen Schutzmechanismus? Vielleicht hast du schon mal von Antioxidantien gehört. Aber weißt du was das wirklich ist? 

Inhaltsverzeichnis: 

  • Was sind Antioxidantien? 

  • Was sind freie Radikale? 

  • Wie entstehen freie Radikale? 

  • Warum sind Antioxidantien so wichtig/wo kommen sie bevorzugt vor? 

  • Wo sind Antioxidantien enthalten? 

  • Was kann Antioxidantien beeinträchtigen? 

  • Was kannst du zum Schutz deiner Zellen tun?

      

Was sind Antioxidantien? 

Antioxidantien, der Schutz deiner Zellen. Hast du davon schon einmal gehört? Da ist tatsächlich etwas Wahres dran. 

Antioxidantien beschreibt eine Gruppe Moleküle, welche die Fähigkeit besitzen, freie Radikale zu neutralisieren. 

  Das klingt wahrscheinlich sehr abstrakt für dich.  

Stell dir vor du hast 9 Sandwiches, die du mit deinen Freunden teilen willst, wenn du nach Hause kommst. Ihr seid zu acht, also brauchst du das neunte Sandwich nicht unbedingt. Auf der Straße begegnet dir ein hungriger Dieb. Er will dir ein Sandwich klauen. Weil dir bewusst ist, dass du das neunte Sandwich nicht benötigst, überlässt du es ihm. Der Dieb macht sich damit auf den Weg und muss niemanden sonst bestehlen. In diesem Beispiel warst du das Antioxidans und der Dieb war das freie Radikal.  

Was sind freie Radikale? 

In unserem Beispiel war das freie Radikal der Dieb. So in etwa kannst du dir freie Radikale vorstellen. Ein freies Radikal ist ein Molekül, das keinen Bindungspartner hat und deshalb sehr instabil ist. Es sucht nun einen neuen Bindungspartner und schnappt anderen Molekülen ein Elektron weg. Das Schema setzt sich kettenartig fort, denn durch das Eingreifen hat das freie Radikal einem anderen Molekül das Elektron weggenommen, wodurch dieses zum Radikal wird. 

In unserem Beispiel würde der Dieb jemand anderem das Essen klauen, wodurch diese Person wieder kein Essen hat und zum Dieb wird. Das ist natürlich stark überzogen, aber prinzipiell kannst du es dir so vielleicht besser vorstellen.  

In der Gesellschaft können zu viele Diebe zu einem Zusammenbruch der normalen Ordnung führen. In der Zelle geschieht Ähnliches: Freie Radikale können die Zelle schädigen, wodurch diese im schlimmsten Fall abstirbt. 

So ein freies Radikal klingt nicht so als würde es normalerweise in unserem Körper vorkommen, oder? Im Folgenden möchten wir dir erklären, wie freie Radikale entstehen.  

Wie entstehen freie Radikale? 

Frei Radikale entstehen bei der Energiegewinnung unseres Körpers. Hier wird Energie in Form von ATP (Adenosintriphosphat) in den Mitochondrien der Zellen gewonnen (für mehr Details zu ATP, unser universeller Energieträger, klicke hier). Während der Atmungskette wird Sauerstoff genutzt und zu Sauerstoffradikalen oxidiert (das heißt Elektronen werden abgegeben). Diese freien Radikale können unserer Zelle dennoch nicht gefährlich werden, da die Mitochondrien vom Rest der Zelle abgegrenzt sind und somit nicht in die Zelle gelangen können. 

In die Atmungskette ist eine Reaktion eingebaut, die diese Sauerstoffradikale wieder reduziert (es nimmt Elektronen auf). Dennoch bleiben auch bei gesunden Personen bis zu 5% dieser Radikale übrig, was bei der Aktivität des Mitochondriums gar nicht so wenig ist.  

Da kommen unsere Antioxidantien ins Spiel. Sie befinden sich in den zwei Mitochondrienmembranen und sorgen idealerweise dafür, dass die übriggebliebenen freien Radikale abgefangen werden. Nennenswerte Antioxidantien sind unter anderem Resveratrol, OPC, Vitamin C, Vitamin E, alpha-Liponsäure und Curcumin. Da wir diese Stoffe nicht selbst bilden können (außer alpha-Liponsäure) müssen diese über die Nahrung aufgenommen werden.  Hier eröffnet sich schon die erste Herausforderung, denn oftmals sagt beispielsweise der Begriff OPC einem nicht sonderlich viel. Wo sind Antioxidantien enthalten und wofür stehen diese ganzen Abkürzungen?  

Wo sind Antioxidantien enthalten? 

Antioxidantien sind eine breit gefächerte Gruppe. Sie umfassen einige Pflanzenstoffe, die eine antioxidative Wirkung besitzen. Solche Substanzen werden sekundäre Pflanzenstoffe genannt, da sie für das Überleben der Pflanze nicht notwendig aber durchaus hilfreich sind. So sorgen sekundäre Pflanzenstoffe beispielsweise dafür, dass die Sonnenstrahlung nicht negativ auf die Zellen der Pflanze wirkt. Die Pflanze hätte bildlich dargestellt einen Sonnenbrand, der sich bei häufigem Auftreten negativ auf die Gesundheit der Pflanze auswirkt.  

Eines dieser sekundären Pflanzenstoffe ist OPC, kurz für Oligomere Proanthocyanidine, welches vor allem in Traubenkernen oder Erdnussschalen vorkommt. Dies sind Lebensmittel, die wir nicht tagtäglich in hohen Mengen zu uns nehmen. 

Curcumin kennen die meisten. Es ist in geringen Mengen (etwa 2-5%) in der Kurkuma-Wurzel enthalten. Der Körper kann die Curcumin-Verbindung der Kurkuma-Wurzel nicht gut aufnehmen, da das Molekül sehr lang ist und damit nicht gut durch die Zellmembran gelangt. Daher ist es sinnvoll Curcumin in bioverfügbarer Form zuzuführen. Die Kurkuma-Wurzel alleine reicht in der Regel leider nicht aus. 

Du siehst, allein ein paar sekundäre Pflanzenstoffe aufzuzählen, die auch Polyphenole genannt werden, zeigt wie schwer es ist, die Menge an Antioxidantien in großen Mengen natürlich aufzunehmen. Hinzu kommt, dass nachweislich die Qualität und der Nährstoffgehalt unseres Obstes und Gemüses nachgelassen haben. 

Weiter oben in der Liste ist dir sicher noch Vitamin C und E aufgefallen, dessen Aufnahme wir mit gezielter Ernährung oder Nahrungsergänzung steuern können. Ihre Funktionen als Antioxidantien geraten immer mehr in den Vordergrund der Forschung und Nachrichten. 

Was kann Antioxidantien beeinträchtigen? 

Da Antioxidantien freie Radikale neutralisieren ist es sinnvoll, wenn das Verhältnis der beiden Parteien stimmt. So dürfen die freien Radikale nicht überwiegen. Wenn freie Radikale innerhalb des Mitochondriums überwiegen, dann greifen diese die Erbinformation und Membran des Mitochondriums an. Sobald die mitochondriale Membran und somit die Abgrenzung zur Zelle zerstört ist, werden Stoffe des Mitochondriums freigesetzt. Dies kann zum Absterben der ganzen Zelle führen.  

Jetzt fragst du dich womöglich, wie es dazu kommen kann, dass die freien Radikale überwiegen beziehungsweise zu wenig Antioxidantien vorliegen? 

Folgende Punkte können dazu führen: 

  • Mangelhafte Ernährung 

  • Stress 

  • Umwelteinflüsse 

  • Toxine wie Drogen oder Medikamente 

  • Neurologische Erkrankungen 

  • Mitochondriopathien 

  • Etc. 

Was also tun? 

Du siehst: Deine Mitochondrien stehen unter ständigem Beschuss und dein Abwehrsystem, die Antioxidantien, sind mehr als relevant. Gerade in unserer modernen Welt sind deine Zellen um ein Vielfaches belastet. 

Für zusätzliche Unterstützung mit Antioxidantien empfehlen wir folgende Produkte von MITOcare: 

  • Polyphenole 

  • Mitochondrien Formula (mit mitotropen Substanzen für einen Boost deiner Mitochondrien) 

  • LIPO Curcumin Booster 

… und natürlich unseren MITO Natural Power Drink. Hast du ihn schon probiert?